K.O.M.

Kulturnetz Welterbe
Oberes Mittelrheintal

Ausstellungsparcours: Verluste.
Jüdisches Leben im Mittelrheintal.

Pandemiebedingt wurde der Ausstellungsparcours „Verluste. Jüdisches Leben im Mittelrheintal", der zeitgleich mit dem Theaterfest "An den Ufern der Poesie" des Theater Willy Praml im Kontext des Jubiläums "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" für 2021 geplant worden war, auf 2022 verschoben.
Ausstellungsparcours sowie das Theaterfestival "An den Ufern der Poesie" werden nun im Juni/Juli 2022 stattfinden.Wir als Veranstalter freuen uns darüber sehr!Das Programm zum Theaterfest wurde etwas abgewandelt und steht demnächst auf dieser Website zum Download bereit. Manche Akteure können in diesem Jahr leider nicht mitwirken, andere spannende Partner konnten gewonnen werden.
Als 'Brücke' und Jubiläums-Würdigung veranstalteten wir 2021 ein "Stolperstein"-Konzert im Klostergarten Oberwesel mit einem Duo der Klezmerband Colalaila sowie einer Lesung von Leona Riemann, die ihre aus historischen Quellen recherchierte Kurzgeschichte über den Hunsrücker Komponisten und Musiker Samuel Baum vortrug.Außerdem präsentierten wir im Herbst 2021 die Fotoausstellung "Zusammenhalt in Vielfalt. Jüdischer Alltag in Deutschland" mit zehn prämierten Einreichungen zum Fotowettbewerb der Initiative Kulturelle Integration. Im Rahmen der Vernissage fand ein Konzert mit dem Duo Ségotal statt. Ségolène de Beaufond aus Versailles und Tal Botvinik aus Jerusalem, beide in Köln lebend, spielten Stücke u.a. von Bach und Astor Piazolla sowie traditionelle jüdische Lieder. Dieter Burgard, Beauftragter der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, beehrte uns mit seiner Anwesenheit und hielt eine berührende Rede.Im diesem Jahr sind nun analoge und virtuelle Ausstellungen und Installationen in Bacharach und Oberwesel mit Fakten zur jüdischen Geschichte am Mittelrhein geplant. Die Galerie Markt1 wird multimedial Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts zu Wort kommen lassen und Impressionen und Geschichten zu den Verlusten Bacharachs erzählen. Relikte des "Roten Fenster" des Künstlers Karl-Martin Hartmann, das von 2007 bis 2010 in der Wernerkapelle Bacharach installiert war, werden in Schaufenstern Bacharachs installiert sein. Weitere Veranstaltungen und Ausstellungen – insbesondere zum antisemitischen Wernerkult der Region sowie den verlegten und noch zu verlegenden Stolpersteinen – sind in Oberwesel und Bacharach geplant.Das konkrete Programm steht demnächst an dieser Stelle zum Download bereit.

Gunter Demnig: Verlegung von Stolpersteinen in Bacharach

Beispiel typographischer Animationen für Projektion, Bildschirme & Internet

Anzeige für den Ausstellungsparcours 2022

Retrospektive des 'Roten Fensters' von Karl-Martin Hartmann

St. Werner Skulptur in Oberwesel

Fotodokumente zum 'Jüdischen Leben im Hunsrück' vom Museum Simmern

Fotodokumente zum 'Jüdischen Leben im Hunsrück' vom Museum Simmer