K.O.M.

Kulturnetz Welterbe
Oberes Mittelrheintal

Salon N° 5

am Sonntag, 2. Oktober, ab 18:00 Uhr
Ort: Funboat Marina im Stadthafen St. Goar
Jazz mit dem Mebus Weinig Duo:
Marko Mebus, Trompete
Bastian Weinig, Kontrabass
Mareike Rabea Knevels (ehemalige Burgenbloggerin) liest aus ihrem Buch „Zwischen Riesling, Tahini und Pixeln“Das Mebus Weinig DuoDas Mebus Weinig Duo zelebriert sowohl die solistische Qualität der beiden Musiker, als auch die außergewöhnliche Verbindung von Trompete und Kontrabass – eine klangliche Symbiose des Frequenzspektrums. Wie zwei unterschiedliche Pole stehen die hohen, verspielten Trompetentöne im Kontrast zum erdigen, tiefen Kontrabasssound und verschmelzen doch miteinander zu einer Einheit. Gegensätze ziehen sich an, das gilt auch für die beiden Musikerpersönlichkeiten, die eine lange Freundschaft eint.Zu ihrem Debüt Album Dualität haben beide Musiker jeweils vier Kompositionen beigesteuert, die belegen wie vielseitig und abwechslungsreich ein Duo sein kann. Mit Spoof the Greenhorn und Ol’Sport – dem „Alten Kumpel Jazz“ gewidmet – verneigen sich die beiden Musiker vor der Jazztradition. Im Gegensatz dazu erforschen Morgengrauen und Sonnenuntergang und The Home eher zeitgenössischere Gefilde. Eigene Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle (Schmelzende Eisblumen, What She Might Be Thinking) werden genauso musikalisch ausgedeutet, wie (ir-)rationale, mathematische Zahlen (100 Freunde der Zahl Pi). Diese inhaltlichen Dualitäten sprechen für die Vielseitigkeit der beiden Musiker, die sich zum Schluss ihres Programms mit Cole Porters What Is This Thing Called Love bei einem ihrer Lieblingsstandards wieder treffen.
Marko Mebus - Trompete und Bastian Weinig - Kontrabass
www.mebusweinigduo.de/
Das Buch zur LesungDie ehemalige Burgenbloggerin Mareike Rabea Knevels hat 2019 ein Jahr lang erkundet, warum sich Menschen im Welterbe Oberes Mittelrheintal zu Hause fühlen. Jetzt hat die junge Frau ein Buch darüber geschrieben. Das Buch mit dem Titel Zwischen Riesling, Tahini und Pixeln ist eine einfühlsame Annäherung an einen Sehnsuchtsort und seine Menschen. Es wird begleitet von liebevollen und prägnanten Zeichnungen. Zuhause fühlte sich Mareike Rabea Knevels an vielen Wohnorten — aber Heimat? Das war für sie kein Thema. Bis sie für ein Blogprojekt auf eine Burg ins Tal der Loreley zog. In einer der bekanntesten Landschaften Deutsch- lands lernte sie viele unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennen. Alteingesessene, Weggezogene, Zurückgekommene, Zugezogene und Geflüchtete erzählen ihr, was Heimat für sie bedeutet. Jeder hat einen anderen Blick auf die Region, aber das Leben am Welterbe Oberer Mittelrhein verbindet sie alle.Mareike Rabea Knevels, Jahrgang 1988, wurde in Hamm geboren und hat im Ruhrgebiet, in einem Dorf im Hunsrück, in Weimar und in Barcelona gelebt. Mareike studierte Kommunikationsdesign und arbeitet als Dozentin, Illustratorin und Autorin.
www.mareike-knevels.de


Der GastgeberDer gebürtige Kölner Richard Vogel ist seit 2014 Wahl-Mittelrheintaler und konnte seine Träume als Boots-Fan und gelernter Hotelfachmann in St. Goar als Hafenmeister verwirklichen. Auf der Funboat Marina verköstigt er seine vor Anker liegenden Gäste und ist mit weiteren Hausbooten auch Gastgeber für bootlose Reisende. Seine Marina im Stadthafen St. Goar und die Hausboote sind durch ihre Originalität in jedem Fall einen Besuch Wert!Der Veranstaltungsort:Funboat Marina im Stadthafen
Am Hafen 14, 56329 St. Goar
Beginn 18:00 Uhr
Aufgrund der herbstlichen Temperaturen empfehlen wir die Mitnahme warmer Kleidung.
Der Gastgeber
Der Veranstaltungsort: Die Funboat Marina im Stadthafen St. Goar
Marko Mebus
Marko Mebus | ©Peter Tümmers
Bastian Weinig
Bastian Weinig | ©Luisa Melzig
Mareike Knebels
Mareike Rabea Knevels | ©Andreas Jöckel
Der Gastgeber
Der Gastgeber Richard Vogel
Wir freuen uns über Ihre A N M E L D U N G unter:
kontakt@kulturnetz-oberes-mittelrheintal.org
Das Rahmenprogramm startet um 18:00 Uhr und wird gegen 20:30 Uhr ausklingen.
Die letzte Fähre ab St. Goar fährt um 21:05 Uhr.

Dank an die Förderer

Dieser K.O.M.-Salon N°5 wird gefördert durch die „Ehrenamtlichen Bürgerprojekte“ der LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal.

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